Kann rotes Licht unsere Augen retten?

Die höchste mitochondriale Dichte liegt in den Augen. Dies macht die Augen sehr anfällig für Schäden durch blaues Licht und Reparaturen durch rotes Licht. Wussten Sie, dass die Augen tatsächlich Teil des Gehirns sind?


Im Jahr 2018 haben Forscher mit einem innovativen Beleuchtungsgerät das genaue Wirkungsspektrum der oxidativen Stressmechanismen an A2E-beladenen retinalen Pigmentepithelzellen gemessen. (Die Wissenschaftler wollten einfach herausfinden, welcher Teil des Lichtspektrums die meisten freien Radikale erzeugt. Freie Radikale schädigen DNA, Zellmembranen und oxidieren Lipide.)


Es wurde festgestellt, dass blau-violettes Licht mit 415-455 nm das Spektralband ist, das die höchste Menge an reaktiven Sauerstoffspezies (freie Radikale) und das höchste Maß an mitochondrialer Dysfunktion (Grundursache vieler Krankheiten) erzeugt.


Im Februar 2018 entdeckten Forscher: "Blaues Licht beeinflusst die Mitochondrienfunktion und auch die entwicklungsdichten Verbindungen zwischen ARPE19-Zellen, was zu einem Verlust der Lebensfähigkeit der Zellen führt.


Wichtig ist, dass rotes Licht, das nach einer Beleidigung durch blaues Licht abgegeben wird, erheblich abgestumpft ist

.
Die Schlussfolgerung war:
"Diese Ergebnisse sprechen für die therapeutische Verwendung von rotem Licht als nichtinvasives Verfahren zur Abschwächung von Beleidigungen durch blaues Licht und anderer Beleidigungen von Mitochondrien der retinalen Pigmentepithelzellen, die wahrscheinlich bei altersbedingter Makuladegeneration auftreten."

Eine weitere im März 2019 in Neurochemistry International veröffentlichte Untersuchung ergab, dass blaues Licht oxidativen Stress verursacht und das Überleben der Zellen verringert.

Aber auch dieses langwellige rote Licht verbesserte die Mitochondrienfunktion und damit das Überleben kultivierter Netzhautzellen und verringerte die Wirkung von blauem Licht.13
ref: www.reviewofoptometry.com ›Blaues Licht schlecht, rotes Licht gut für Mitochondrien.

Im März 2020 veröffentlichten die Forscher erneut eine Studie mit dem Titel "Photobiomodulation vermittelt Neuroprotektion gegen durch Blaulicht induzierte Degeneration von retinalen Photorezeptoren".

Zusammenfassung: "In mehreren Modellen von Netzhauterkrankungen wurden starke neuroprotektive Wirkungen der Photobiomodulation (Rotlichttherapie) mit 670 nm Rotlicht (RL) nachgewiesen. RL verbessert den mitochondrialen Stoffwechsel, reduziert Netzhautentzündungen und oxidativen Zellstress und zeigt seine Fähigkeit, das Sehvermögen zu verbessern Funktion."
Ref: https://www.mdpi.com/1422-0067/21/7/2370

Zuletzt. Eine am 2. April 2020 veröffentlichte Pilotstudie an Menschen zeigte eine 20% ige Steigerung der Sehfunktion bei Menschen mit normal alternden Augen, nachdem 2 min lang 670 nm Licht mit 40 mW / cm2 oder 4,8 J / cm2 angewendet wurde.
Leider gab es bei Menschen mit mittlerer Makuladegeneration keine Besserung.

Daraus können wir möglicherweise schließen, dass eine frühzeitige Erkennung und Intervention wichtig ist.

Ihr Team bei EMR-TEK